Monti e Mare

Sardinien zu Pferd entdecken - in fünf Tagen über die Berge bis ans Meer ...

Ab 2020 neue verbesserte Tour: Längere Reitzeit bis zu 6 Stunden pro Tag
Paketpreis: € 1.565,--

Maximales Reitergewicht: (ab 2020) 90 kg

 

Der Film zum Wanderritt:

Der hollländische Filmemacher Hans Rademakers begleitete uns auf dem Ritt über die Berge bis ans Meer. Unvergessliche Momente zu Pferd ... sehen Sie selbst:

"Splendida Sardegna - Wunderbares Sardinien"

 

 

 

 

Termine 2020

16.05. - 23.05.2020
23.05. - 30.05.2020
11.07. - 18.07.2020
12.09. - 19.09.2020

sowie ab 11.04.2020 jede Woche, jeweils Samstag bis Samstag.
Wir starten ab vier Teilnehmern. Fragen Sie nach Ihrem Wunschtermin

Entdecken Sie die Schönheit Sardiniens vom Pferderücken aus! In fünf Tagen erleben wir, wie vielfältig die Landschaft dieser wunderbaren Mittelmeerinsel ist – jeden Tag reiten wir durch vollkommen unterschiedliche Gegenden. Wir starten direkt vom Stall weg, überqueren den Berg „Monte Ferru“ und kommen schließlich am Meer an. Die gesamte Tour umfasst ca. 150 km, wir durchqueren Gebiete, in die sich normalerweise kein Tourist verirrt. Die Pferde sind schön, gut trainiert und dem Reiter zugetan.

 


Foto: René Ruis

 
Sie haben genauso Spaß am Wanderritt wie die Gäste. Am Ende einer jeden Etappe bleiben die Pferde auf einer geeigneten Weide über Nacht, während die Reiter mit dem Jeep zurück zum Hotel gebracht werden und den Rest des Tages zur freien Verfügung haben. Da bietet sich der verlockende Swimmingpool an oder eine Siesta im großen Garten des Country-Hotels, oder ein kleiner Ausflug in die nahegelegenen Ortschaften.

 


Foto: René Ruis

 

1.Tag:
Ankunft, Check-in. Gemütliches Ankommen und Abendessen um 20 Uhr.

 


Foto: René Ruis

 

2.Tag:
Nach dem gemütlichen Frühstück im Garten treffen sich die Reiter am Stall. Der Guide gibt einen Überblick über die Reittour und teilt die Pferde entsprechend der vorab ausgefüllten Riding Profiles zu. Beim anschließenden Ausritt von 2 - 3 Stunden in die umliegende Umgebung hat nun jeder die Gelegenheit, sich mit „seinem“ Pferd vertraut zu machen. Rechtzeitig zum Mittagessen*) kehrt die Reittruppe zurück, so dass der Rest des Tages zur freien Verfügung steht. Die Reiter treffen sich zum leckeren Abendessen.
*) in den heißen Monaten Juli und August wird in die Abendstunden hineingeritten, so dass die Temperaturen für Pferd und Reiter angenehm sind. Es erwartet einen jeweils ein herrlicher Sonnenuntergang. Hier startet der Trail nach dem Mittagessen bzw. in den Nachmittagssstunden.

 

 

3.Tag:
Nach dem Frühstück starten wir die erste Etappe des Wanderritts. Wir reiten alte Schäferpfade entlang und durchqueren große Korkeichenwaelder, sehen Schafe, Schweine und Esel. Zum Schluss erreichen wir die Ausläufer des Berges „Monte Ferru“, wo wir bereits ein ganzes Stück steil bergan reiten. Wir gelangen zu der Koppel, auf der unsere Pferde übernachten werden, und versorgen unsere treuen Tiere. Bei 400 Metern über Meereshöhe sind wir gestartet und haben nun bereits 700 Meter erreicht. Der Jeep holt uns ab und bringt uns zurück zum Hotel.

ab 2020: Reitzeit 5 - 6 Std.
Der Weg führt uns über Schäferpfade durch große Korkeichenwälder. Schließlich erreichen wir das für seine sieben Quellen bekannte Dort "San Leonardo", wo wir für eine Mittagsrast Halt machen. Der Ort wurde bereits von den Templern bewohnt, eine alte, über 1.000 Jahre alte Kirche zeugt noch davon. Nach unserem weiteren Ritt erreichen wir den Gipfel von Monte Ferru (gut 1.000 Meter Höhe). Dabei führt der Weg durch einen Naturpark, der durch die zahlreichen Baumarten beieindruckt. Atemberaubende Ausblicke auf den "Lago Omodeo", den größten Stausee Sardiniens, sowie auf die Bergkette des "Supramonte" an der Westküste. Die Tour endet mit der Ankunft auf dem Berg-Agriturismo "Elighes Uttiosus". Hier übernachten die Pferde und das Begleitfahrzeug bringt uns zurück zum Hotel.

 

 


Foto: René Ruis
 
 

4.Tag:
Nach dem Frühstück bringt uns der Jeep zu unseren Pferden zurück, und wir bereiten uns für die nächste Etappe von etwa 3,5 Stunden Reitzeit vor. Zunächst kommen wir durch den hübschen kleinen Ort „San Leonardo“, der zahlreiche Brunnen besitzt, in die das quellfrische Wasser aus den Bergen hineinsprudelt, und aus diesem Grund mit seinem frischen Grün rundum ein beliebter Ausflugsort geworden ist. Später erreichen wir den Naturschutzpark des „Monte Ferru“. Bereits mit Passieren des Tores zum Park betreten wir eine ganz andere Landschaft, die Vegetation wird spärlicher, bizzare Felsen und massenhaft Steine umgeben uns, es mutet fast ein wenig wie eine Mondlandschaft an. Mit etwas Glück können wir Mufflons sehen oder Wildschweine, oder zumindest ihre Spuren, Adler und Falken umkreisen uns neugierig. Wenn wir den Gipfel von 1.100 Metern erreichen, haben wir einen atemberaubenden Ausblick auf die Westküste von Sardinien. Nun haben wir einen Abstieg auf 800 Meter vor uns, wo wir unsere Pferde am „Mount Seneghe“ in einer geeigneten Koppel lassen. Dort bietet sich ein herrliches Picknick bei unseren Pferden an, im Schatten der Steineichen.

ab 2020: Reitzeit 3,5 Std.
Heute machen wir eine Rundtour durch die Berge, die nach jeder Kurve der steinigen Pfade immer wieder herrliche Eindrücke und Ausblicke bieten. Mit etwas Glück sieht man hier sogar Mufflons und Wildschweine. Am Ende der Route werden die Pferde mit einem relaxten Ausklang auf der Koppel belohnt, während sich die Reiter mit einem leckeren sardischen Mittagessen*) auf "Elighes Uttiosus" stärken
*) in der heißen Saison mit Änderung der Reitzeiten ein sardisches Abendessen

 

   

 

5.Tag:
Heute haben wir ebenfalls eine dreieinhalb-stündige Reittour vor uns. Wieder erwartet uns eine völlig andere Landschaft, wir durchqueren einen großen Wald, der wegen der eigenartig anmutenden knorrigen Bäume, mit Efeu bewachsen und von Lianen umhangen, an einen Wald voller Feen und Gnome erinnert. Hier, im Wald von „Seneghe“ sprießt alles voll sattem Grün. An einem Häuschen halten wir an, und machen eine kleine Rast, essen ein Sandwich. Der weitere Weg führt uns immer weiter bergab, auch jetzt ändert sich die Vegetation, wir durchqueren mediterrane Macchia, die typisch ist für Sardinien, riechen den intensiven Duft der Kräuter und sehen zum Teil recht seltsame Pflanzen, die es nur hier gibt. Schließlich kommen wir in ein Gebiet, das mit seinen vielen Kakteen an Mexiko erinnert. Wenn wir an unserem Zielpunkt, der Cazzeddu-Ranch angelangt sind, haben wir 750 Höhenmeter zurückgelegt und sind befinden uns mittlerweile auf 50 Meter über dem Meeresspiegel.

ab 2020: Reitzeit 5 - 6 Std.
Heute erreichen wir das Meer. Zunächst führt uns die Tour durch den Zauberwald von "Seneghe". Hier machen wir an einer schönen Stelle Rast für ein Picknick. Das Meer schließlich immer im Blick, mit den geschwungenen Linien der Westküste, die man von oben in den Bergen schön sehen kann, erreichen wir schließlich den Strand von "Is Arenas", ein herrlicher langer Sandstrand von sieben Kilometern Länge, an dem man herrlich galoppieren kann. Der Sonnenuntergang zaubert alles in goldenes Licht. Die Tour endet an den sog. "Koppeln am Meer", die zweite Dependance von Mandra Edera, wo sich auch weitere Pferde befinden. Hier machen unsere trittsicheren Begleiter eine schöne Rast auf großen Weiden, die voll mit Luzerne stehen.

 


Foto: René Ruis

6.Tag:
Heute erreichen wir das Meer! Der Jeep bringt uns wie gewohnt nach dem Frühstück zur Ranch, wir putzen und satteln unsere Pferde, die uns schon freudig fuer den nächsten Ritt erwarten (gut 3,5 Std). Der Salzgeruch des Meeres schwingt bereits in der Luft, wir können das intensive Blau des Wassers von Weitem sehen, wenn wir den schmalen, steinigen Pfaden folgen und durch blumenübersäte Wiesen reiten. Nachdem wir einen Pinienwald durchquert haben, erreichen wir schließlich Strand von Is Arenas, weitläufig, mit weichen Sand bedeckt, 7 Kilometer lang! Pferd und Reiter atmen tief durch in diesem Augenblick, es ist immer ein besonderer Moment. Die Pferde spielen vergnügt im Wasser und dann wartet ein wundervoller Galopp auf uns. Die Pferde lieben es, zu laufen, die Reiter strahlen glücklich. Nun ist es nicht mehr lang zu den Koppeln am Meer, wo die Pferde auf riesengroßen Weiden - selbst nach so einem Ritt - vergnügt herumspringen. Auf die Reiter wartet ein Picknick am Strand mit fantastischer Aussicht auf bizarre Felsformationen. Hier gibt es auch Gelegenheit, ins Meer zu springen und sich eine angenehme Erfrischung zu holen.

ab 2020: Reitzeit 3 - 4 Std.
Eine herrliche Reitrunde zu den südlichen Ausläufern" der Küste von "Sinis" erwartet uns. Neben unbeschreiblich schönen Ausblicken von der Steilküste auf die Felsen und das Meer ist ein weiteres Highlight die Durchquerung der Lagune "Sale Porcus". Im Frühjahr durchwaten wir das Salzwasser mit den Pferden und können dabei zahlreiche Flamingos ganz aus der Nähe bewundern, bis sie sich schließlich majestätisch erheben und über unseren Köpfen davonsegeln. Im Sommer hingegen, wenn die  Lagune ausgetrocknet ist, haben wir hier die einzigartige Gelegenheit, vier Kilometer am Stück auf perfektem federndem Boden zu galoppieren! Hier hüpft jedes Reiterherz und ruft "Juhu!"

 


Foto: René Ruis

 

7.Tag:
Am letzten Tag des Trails reiten wir ebenfalls 3,5 Stunden in einem großen Rundbogen auf der Halbinsel Sinis, eine Zusammenstellung herrlicher Highlights. Wir kreuzen bei einem etwas flotteren Ritt die obere Spitze der Halbinsel und kommen an die Steilküste. Hier kann man wirklich atemberaubende Blicke in die Tiefe genießen, das kristallklare und türkisfarbene Wasser, das Klatschen der Wellen, die Vögel, die majestätisch uns umkreisen. Einige Kilometer wahrhaft meditative Stimmung, während uns unsere treuen Pferde sicher tragen. Im Halbbogen kommen wir zurück an den großen Salzsee, der "Stagno Sale Porcus", der seinen Namen von dem hohen Salzgehalt hat. Je nach Jahreszeit durchqueren wir den See zu Pferd im seichten Wasser und bestaunen die Heerscharen von Flamingos, die die Pferde sogar relativ nahe heranlassen. Ist der Salzsee ausgetrocknet, gleicht er einer wüstenartigen Landschaft. Hier bieten sich lange Galopps an, wie man sie sonst kaum erlebt. Schließlich kehren wir nach einem weiter flotten Ritt an die Koppeln am Meer zurück, wo eine wohlverdiente Pause auf die Pferde wartet. Die Reiter feiern am Abend bei ihrem letzten Abendessen auf Mandra Edera den Abschluss dieser schönen Woche.

ab 2020: Reitzeit 4 Stunden
Der Ritt führt heute zu dem gewaltigen Felsmassiv von "Capo Mannu", von wo sich weitere grandiose Ausblicke auf die Küste und das Meer bieten. Eine neue Landschaft eröffnet sich. In der Ferne kann man sogar den berühmten Quarzsand-Strand von Is Arutas in der Sonne flimmern sehen. Auch hier gibt es immer wieder Streckenabschnitte, wo man gut traben und galoppieren kann. Nachdem am Ende die Pferde gut versorgt worden sind, wartet in der nahegelegenen Logde von "Is Benas" ein schöness Mittagessen (bzw. Abendessen im Hochsommer), bevor die Gäste vom Shuttle zurück ins Hotel gebracht werden.

 

 

8. Tag:
Gemütliches Frühstück und Abreise.
Verlängerungstage sind natürlich möglich.

 

 

Feedback:

Wir sind rundweg begeistert, es war alles wunderbar und ein perfekter Reiturlaub. Die Pferde waren tapfer und sehr trittsicher, Daniele war ein sehr umsichtiger Rittführer, so dass wir uns sofort vollkommen sicher gefühlt haben. Die Tour war landschaftlich sehr beeindruckend und abwechslungsreich, ganz erstaunlich, wie viele verschiedene Landschaftsformen wir gesehen haben. Am zweiten Abend nach der Gipfelüberquerung hatten wir ein Abendessen auf einem Agriturismo, auch sehr authentisch (der letzte Teil dieser Tagesetappe war in der Dunkelheit, weil ein Pferd ausgetauscht werden musste und der Zeitplan dadurch durcheinander geriet, das war auch beeindruckend, wie die Pferde trotzdem vorwärts gingen). Das Hotelpersonal war immer sehr freundlich und extrem flexibel, das Essen perfekt.

Ich kann mir gut vorstellen, dass ich den Ritt noch mal mache, ... Unsere kleine Truppe war auch sehr harmonisch, das macht ja auch viel aus. Und wir haben zuhause festgestellt, dass ein Ausflug auf Großpferde uns als Islandpferde-Reiterinnen sitzmäßig auch gut tut... (Katja K., Münster, Juli 2018)

 

 

 

Sollte eine Gruppe von 4 Reitern nicht zustande kommen, können Sie ein anderes Reitprogramm wählen (z.B. "Country & Sea"), und bekommen den Differenzbetrag vergütet.